Am 22.09.2025 unternahm die 10a einen Wandertag nach Speyer. Unser Hauptziel war der Judenhof mit der Mikwe, anschließend besuchten wir auch noch den Domturm.
Im Judenhof erfuhren wir sehr viel über die Geschichte der jüdischen Gemeinde im Mittelalter. Besonders spannend war die Mikwe, das alte rituelle Tauchbad aus dem 12. Jahrhundert. Über die steinernen Stufen ging es tief hinunter, und unten sahen wir noch das Wasserbecken. Wir konnten uns gut vorstellen, wie Menschen damals vor Jahrhunderten diesen Ort für religiöse Waschungen genutzt haben. Auch die Ruinen der Synagoge waren beeindruckend. Durch die Erklärungen unserer Führung wurde uns klar, wie wichtig Speyer für das jüdische Leben im Mittelalter war.
Danach gingen wir zum Dom. Das riesige Bauwerk war schon von außen beeindruckend. Nach einer kurzen Einführung im Kaisersaal, stiegen wir weitere 200 Stufen auf die oberste Plattform des Domturms. Von oben hatten wir eine tolle Aussicht auf die ganze Stadt und die Umgebung. Leider regnete es den ganzen Tag, sodass wir die Aussicht nur kurz genießen konnten.
Am Ende des Tages hatten wir noch etwas Freizeit in der Stadt, bevor wir mit dem Bus zurückfuhren. Trotz des Regens war der Wandertag eine gelungene Abwechslung zur Schule.
Fiona, Anton, Jonathan, Joshua (10a)
Der Erdkunde-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 am Eduard-Spranger-Gymnasium begab sich am 06.06.2025 unter der Leitung von Frau Ruppert auf eine halbtägige Stadtexkursion durch Landau. Im Mittelpunkt stand dabei, das im Unterricht begonnene Thema „Stadtentwicklung“ mit seinen verschiedenen Phasen, Modellen und Aspekten direkt vor Ort zu vertiefen und praktisch anzuwenden.
Nach intensiver Vorbereitung im Unterricht – inklusive der Analyse klassischer Stadtmodelle – planten die Schülerinnen und Schüler die Exkursion eigenständig. Jede Gruppe übernahm ein eigenes Thema, wie zum Beispiel nachhaltige Stadtplanung, Push- und Pull-Faktoren oder Stadtentwicklungsphasen, das sie sowohl vor Ort präsentierte als auch aktiv mit der Klasse diskutierte.
Die Route führte unter anderem über den Bahnhof, das Gelände der Landesgartenschau, die Queichwiesen, das Quartiert Vauban, das Vinzentius-Krankenhaus, die RPTU sowie das Rathaus und verschiedene Wohngebiete.
Die Teilnehmenden sammelten vielfältige Eindrücke und Erkenntnisse, die über den reinen Unterricht hinausgingen. Die Verbindung von Theorie und Praxis ermöglichte einen neuen Blick auf die eigene Stadt und deren Herausforderungen und Chancen. Wir danken Frau Ruppert für die Organisation dieser lehrreichen Exkursion und den Schülerinnen und Schülern des Kurses für ihr großes Engagement.
Es ist unglaublich und doch wahr.
Wir, die Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern sind während des Stadtradelns vom 05. bis zum 25. Mai insgesamt 26.054 km bei über 4200 Fahrten gefahren. Bereits seit 2022 gewinnen wir stets in der Kategorie der Schulen das Stadtradeln.
Seit dem vergangenen Jahr gibt es einen Wanderpokal, der nun das zweite Jahr wieder bei uns in der Schule steht.
Die Preisgelder von letztem und von diesem Jahr, jeweils in Höhe von 500.-€, werden wir für Sitzgelegenheiten für den Schulhof verwenden. Der Verein der Förderer und Freunde wird an einem Aktionstag Ende September dazu neue Bretter auf die Betonquader montieren.
Herzlichen Dank allen, die geradelt sind und dazu beigetragen haben, dass wir mit großem Abstand die radelstärkste Schule sind.
Am Montag, den 16.06.25, durften wir an unserem Gymnasium eine außergewöhnliche Suchtpräventionsveranstaltung erleben, die Schülerinnen und Lehrerinnen gleichermaßen beeindruckte. Zu Gast war Daniel Gebhart, Autor von „Straßenstaub“, der durch seine authentische und offene Art die Jugendlichen auf eine besondere Weise erreichte.
In seiner Lesung und den persönlichen Erzählungen aus seinem bewegten Leben vermittelte er eindrucksvoll die Gefahren von Drogen und Abhängigkeiten – und zugleich die Hoffnung, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu ändern und für seine Träume zu kämpfen. Mit seiner Botschaft der Zuversicht und der Verantwortung für das eigene Leben hinterließ er bei den Jugendlichen einen bleibenden Eindruck.
Die Veranstaltung wurde von allen Seiten gelobt, nicht zuletzt, weil Daniel eine Prävention „auf Augenhöhe“ bot. Die anschließende Fragerunde zeigte, wie sehr die Inhalte der Lesung die Jugendlichen bewegen. Viele Fragen zeugten von echtem Interesse und ehrlicher Auseinandersetzung mit den Themen Sucht und Lebensperspektiven. Auch in den Tagen nach der Veranstaltung war das Feedback im Schulalltag durchweg positiv – ein klares Zeichen dafür, wie nachhaltig Daniels Besuch wirkt.
Ein herzliches Dankeschön für diese inspirierende Erfahrung. Wir haben schon fest im Blick, Daniel Gebhart für die kommenden Jahre für unsere 9er einzuladen.
Grüße vom Suchtpräventionteam des ESG (Sandro Rösner und Rani Russy)
Weitere Infos: https://www.instagram.com/p/DK9SguzMjoF/?igsh=MW5nMmRmY3M0d2x1Yw==